Nein zur E‑Gesundheitskarte

Nein zur E-Gesundheitskarte für Geflüchtete!

Als einzige Fraktion haben wir gegen die Einführung der E-Gesundheitskarte für Flüchtlinge gestimmt. Auch wenn die Karte als Verwaltungsvereinfachung verkauft wird, bleiben aus unserer Sicht zentrale Probleme bestehen: zusätzliche Abwicklungskosten, weniger vorgelagerte Kontrolle sowie ein erhöhtes Risiko von Fehl- und Missbrauch.

Hinzu kommt ein grundsätzlicher Punkt: Die E-Gesundheitskarte senkt Zugangshürden und vereinfacht den Leistungszugang. Aus unserer Sicht darf Migrationspolitik nicht immer neue Anreize schaffen. Mögliche Pullfaktoren müssen konsequent reduziert und abgeschafft werden – statt sie durch weitere Leistungserleichterungen auszuweiten.

Unsere Position ist klar: Keine neuen Strukturen auf Kosten der Kommune und keine zusätzlichen migrationspolitischen Anreize.

Darum wird es auch in Zukunft bei unserem Nein zur E-Gesundheitskarte bleiben!

Abgesagte Bürgersprechstunde in Lohmar

Bürgersprechstunde im Rathaus untersagt!

Unsere für den 12. Oktober 2026 von 14:00 bis 16:00 Uhr geplante Bürgersprechstunde im Rathaus muss abgesagt werden.

Der Bürgermeister der Stadt Lohmar hat den Fraktionen mit Schreiben vom 8. Oktober 2026 ausdrücklich untersagt, offene Bürgersprechstunden in den Fraktionsräumen oder anderen Räumlichkeiten des Rathauses durchzuführen. Begründet wird dies unter anderem mit organisatorischen und sicherheitsbezogenen Aspekten sowie mit der Abgrenzung zwischen Fraktions- und Parteiarbeit.

Für uns ist diese Entscheidung besonders erklärungsbedürftig. Denn vergleichbare Bürgersprechstunden waren im Rathaus offenbar bereits in der Vergangenheit möglich. Nach den uns vorliegenden Informationen hat etwa die SPD Lohmar noch im Juli 2026 eine öffentliche Bürgersprechstunde im Rathaus durchgeführt. Zudem liegen uns Hinweise vor, dass entsprechende Formate auch in Fraktionsräumen stattgefunden haben.

Was vor 3 Monaten offenbar kein Problem darstellte, soll nun bei unserer Fraktion plötzlich nicht mehr möglich sein. Wir sind in Umfragen die beliebteste politische Kraft Deutschlands. Soll eine Bürgersprechstunde plötzlich deshalb zum Problem werden, weil mit größerem Zuspruch zu rechnen ist? Diese Frage kann sich jeder selbst beantworten.

Wenn vergleichbare Formate anderer Fraktionen in der Vergangenheit im Rathaus beziehungsweise in Fraktionsräumen möglich waren, erwarten wir eine nachvollziehbare Erklärung dafür, warum dies heute generell nicht mehr gelten soll.

Eines steht für uns fest: Wir lassen uns den direkten Kontakt zu den Bürgern nicht nehmen. Wir werden zeitnah über einen neuen Termin und einen geeigneten Veranstaltungsort informieren.

Mehrheit retten_ AfD-Sitz weg!

Mehrheit gerettet – AfD-Sitz gestrichen

Ein Fraktionswechsel von der SPD zu den Grünen verändert die Kräfteverhältnisse im Rat. Die Stärke der AfD-Fraktion bleibt dagegen unverändert. Trotzdem verlieren wir im Verkehrsausschuss einen unserer bisher drei Sitze.

Wir haben deshalb einen Kompromiss vorgeschlagen: 21 statt 18 Sitze. Damit wären die Kräfteverhältnisse des 42-köpfigen Rates exakt abgebildet worden. Gleichzeitig hätten CDU und SPD mit 11 von 21 Sitzen weiterhin eine Mehrheit gehabt. Spiegelbildlichkeit, Mehrheitsfähigkeit und eine angemessene Vertretung aller Fraktionen wären damit gewährleistet gewesen.

Doch unser Vorschlag wurde abgelehnt. Beschlossen wurden 18 Sitze. Das Ergebnis: CDU und SPD behalten mit 10 von 18 Sitzen ihre Mehrheit – die AfD fällt trotz unveränderter Fraktionsstärke von drei auf zwei Sitze zurück.

Bemerkenswert ist auch die Begründung, man wolle Ausschüsse nicht unnötig aufblähen. Nur wenige Tagesordnungspunkte zuvor war beim Arbeitskreis Haushaltskonsolidierung eine größere Besetzung hingegen kein Problem. Als Kompromiss zwischen den Fraktionen haben wir dort einer breiteren Lösung zugestimmt.

Wir haben deshalb als einzige Fraktion gegen die Verkleinerung gestimmt und werden die Entscheidung prüfen lassen.

Leerstand

SPD und CDU wollen Leerstand erfassen: Mehr Kontrolle statt Lösungen

Leerstandskataster: Koalition aus CDU und SPD setzt auf Kontrolle – AfD auf Eigentum!

SPD und CDU haben am 20. April 2026 beantragt, die Stadt Lohmar solle ein Leerstandskataster für Wohn- und Gewerbeflächen aufbauen. Geplant sind unter anderem eine Meldepflicht nach sechs Monaten Leerstand, die Prüfung einer Zweckentfremdungssatzung nach dem Wohnraumstärkungsgesetz NRW und eine Bewertung durch die Verwaltung binnen sechs Monaten. Begründung der Koalition: Wohnraummangel und langfristige Leerstände.
Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Laut Zensus 2022 liegt der Gesamtleerstand in Lohmar bei rund 2,1 Prozent (ca. 300 Wohnungen), der marktaktive Leerstand bei etwa 0,7 Prozent (ca. 100 Wohnungen), damit unter dem NRW-Schnitt. Die Verwaltung selbst hält den Aufwand eines Vollkatasters für „kaum rechtfertigbar“.

Unverhältnismäßig und bürokratisch überzogen.

Ein flächendeckendes Kataster mit Meldepflicht, Nachverfolgung und möglicher Satzung bedeutet Personal, Kosten und Dauerüberwachung für ein statistisch kleines Problem. Wer Wohnraum will, muss Bauen und Sanieren erleichtern – nicht Eigentümer katalogisieren.

Grundrechte
Freiheit vor Registerstaat.
Eigentum (Art. 14 GG) ist kein Gnadenakt der Stadt. Es umfasst die Entscheidung, ob, wann und an wen vermietet, saniert, verkauft oder vorübergehend leer gelassen wird. Informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG) schützt davor, dass Wohnsituation, Verbrauch und Eigentümerdaten in einer behördlichen Datei zusammengeführt werden.
Ein Leerstandskataster mit Meldepflicht, Nachverfolgung und möglicher Zweckentfremdungssatzung ist kein „Service der Stadt“, sondern ein Eingriff in Grundrechte: Wer nicht liefert, gerät ins Visier.
Die Sozialbindung des Eigentums (Art. 14 Abs. 2 GG: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“) rechtfertigt das nicht. Solange Lohmar mit 2,1 % Gesamtleerstand und 0,7 % marktaktivem Leerstand unter dem NRW-Schnitt (3,3 % bzw. 1,4 %) liegt.
Freiheitliche Politik heißt: der Staat greift nur bei konkreter Gefahr ein, nicht vorsorglich, nicht flächendeckend, nicht ideologisch. Die AfD-Fraktion steht für Eigentum, Datenschutz und Selbstbestimmung. SPD und CDU setzen hier auf Kontrolle.

Wie Daten erhoben werden sollen – und woran das erinnert.
Laut Antrag soll die Stadt prüfen, wie der Leerstand erfasst werden kann. In der Debatte taucht zudem die Idee auf, Leerstand über Verbrauchsdaten (etwa Abwasser) zu erkennen. Das wäre keine Stadtentwicklung, sondern ein Eingriff in die Privatsphäre. Wer Wohnungen mit anlasslosen Auswertungen von Versorgungsdaten überwachen will, nähert sich einem Behördenhandeln, das mit einem freiheitlichen Rechtsstaat nicht vereinbar ist. Die AfD-Fraktion lehnt solche Methoden ab.

Unser Vorschlag: Vermieter schützen, Eigentum selbstbestimmt nutzen.

Kein Leerstandskataster, keine Meldepflicht, keine Zweckentfremdungssatzung mit Zwang.
Eigentum umfasst das Recht, eine Wohnung oder ein Haus auch später selbst zu beziehen oder zu vererben, ohne Begründungs- und Meldepflicht gegenüber der Stadt. Wer vorübergehend nicht vermietet, handelt oft vorausschauend, nicht missbräuchlich.
Die Stadt soll Vermieter nicht mit Datenerfassung drangsalieren. Sinnvoller ist, wo kommunal möglich, Räumung und Vollstreckung zu beschleunigen, insbesondere bei Zahlungsausfall und Mietnomaden. Wer nicht zahlt, darf das Objekt nicht über lange Zeit blockieren. Viele Eigentümer vermieten aus berechtigter Risikoangst nicht.
Eingriffe der Stadt darf es nur geben, bei konkretem Anlass und konkreter Gefahr für Sicherheit und Ordnung, nicht, um Wohnraum ideologisch zu belegen.

Hundesteuer Lohmar

Hundesteuer in Lohmar: Hohe Einnahmen, kaum Gegenleistung

Die Antwort der Stadt Lohmar auf unsere Anfrage zur Hundesteuer offenbart ein erhebliches Missverhältnis: Während die Stadt Jahr für Jahr rund 300.000 Euro Hundesteuer einnimmt, liegen die konkret ausgewiesenen laufenden Aufwendungen im unmittelbaren Zusammenhang mit Hunden bei lediglich rund 30.600 Euro. Damit nimmt die Stadt fast das Zehnfache dessen ein, was sie selbst als laufende hundebezogene Kosten ausweist. Diese setzen sich nach Angaben der Stadt aus drei Positionen zusammen: 1.320,90 Euro für rund 150.000 Hundekotbeutel pro Jahr, 19.292 Euro Personalkosten sowie 10.010 Euro Fahrzeugkosten.

Noch deutlicher wird das Missverhältnis beim Blick auf die vorhandene Infrastruktur.

Trotz dieser hohen Einnahmen und bei aktuell 2.676 gemeldeten Hunden, verteilt auf 2.272 Haushalte, gibt es im gesamten Stadtgebiet derzeit keine einzige ausgewiesene öffentliche Hundewiese oder Freilauffläche. Lediglich im Bereich des Autobahnkreuzes Donrath ist die Einrichtung einer umzäunten Hundewiese geplant.

Auch gibt es Stadtteile, die weder einen Kotbeutelspender noch eine Mülltonne aufweisen.

Noch im Mai teilte die Stadt mit, dass keine Änderung der Hundesteuer geplant sei. Inzwischen findet sich im aktuellen Haushaltssicherungskonzept jedoch die Maßnahme „Anhebung der Hundesteuersätze sowie Besteuerung gefährlicher Hunde“.

Damit werden Tausende Lohmarer Hundehalter Jahr für Jahr ausgepresst, um Löcher im Haushalt der Stadt zu stopfen. Denn der verbleibende Betrag von rund 270.000 Euro fließt in den allgemeinen Haushalt.

Für die AfD-Fraktion ist deshalb klar: Die Belastung der Hundehalter muss grundsätzlich auf den Prüfstand. Unser Ziel ist eine deutliche Senkung der Hundesteuer beziehungsweise perspektivisch deren Abschaffung. Hierzu werden wir eine entsprechende politische Initiative vorbereiten.

GrundsteuerB Lohmar

CDU bricht Wahlversprechen: Grundsteuer B steigt massiv!

CDU bricht Wahlversprechen!

Vor der Kommunalwahl versprach die CDU Lohmar in ihrem Programm für die Jahre 2025 bis 2030 ausdrücklich noch:
„Keine Steuererhöhungen, insbesondere bei Grundsteuer B und Gewerbesteuer.“

Jetzt plant dieselbe CDU zusammen mit der SPD jedoch eine deutliche Erhöhung der Grundsteuer B. Diese soll von derzeit 782 Punkten auf 900 Punkte im Jahr 2027 und perspektivisch sogar auf 1.200 Punkte im Jahr 2028 ansteigen.

Die Folgen tragen nicht nur Haus- und Wohnungseigentümer. Über die Nebenkosten werden auch viele Mieter in Lohmar zusätzlich belastet.

Deshalb fordert die AfD-Fraktion Lohmar: 

  1. Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern,
  2. eine konsequente Überprüfung und ggf. Streichung freiwilliger Ausgaben,
  3. und die Ausschöpfung aller Sparpotenziale, bevor Bürger und Unternehmen erneut zur Kasse gebeten werden.
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Haushaltsrede der AfD-Stadtratsfraktion vom 07.07.2026

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates,
werte Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatstadt Lohmar.

Wenn wir heute über den Haushalt mit einem Defizit von über 13,9 Mio.€ unserer Stadt beraten, dann geht es im Kern nicht nur um nackte Zahlenwerke,
nicht nur um Paragrafen und
nicht nur um Bilanzen.
Es geht um eine einfache Frage:
Wie gehen wir mit dem hart erarbeiteten Geld unserer Bürger um?
Und die traurige Antwort, die dieser Haushaltsentwurf liefert, lautet:
Es wird weitergemacht wie bisher – auf dem Rücken der Steuerzahler.

Darum sagen wir als AfD-Fraktion bereits hier ganz deutlich: Diesem Haushaltsentwurf können und werden wir nicht zustimmen!

Schauen wir doch mal zurück, wie wir überhaupt in diese finanzielle Misere geraten sind. Die Verursacher sitzen hier in diesem Raum.

Es war die vorherige Koalition aus Grünen, SPD und UWG, die jahrelang das Geld mit vollen Händen herausgeworfen hat. Geld, das wir überhaupt nicht hatten!

Es wurden Prestigeobjekte, wie zum Beispiel das Smart-City-Projekt finanziert und weitere grüne, ideologische Projekte vorangetrieben, während das Fundament unserer Stadt vernachlässigt wurde.

Nun haben wir einen neuen Bürgermeister. Die CDU ist angetreten mit dem Wahlversprechen, alles anders, alles besser und vor allem sparsamer zu machen. Doch was sehen wir nach einem halben Jahr?

Die Realität hat die Wahlversprechen längst eingeholt – oder besser gesagt: Sie wurden gebrochen.

Wir wollen die CDU hier heute gar nicht zu scharf angehen, denn der Wille zum Sparen mag ja da sein. Aber es fehlt schlichtweg an der Konsequenz!

Wer sparen will, der darf den Bürgern nicht noch tiefer in die Tasche greifen. Doch genau das passiert:

Anstatt echter Entlastung drohen den Lohmarern Steuererhöhungen – und hierbei schmerzt besonders die Grundsteuer B, die jeden Mieter und jeden Eigenheimbesitzer direkt trifft.

Besonders zu erwähnen ist der regionale Vergleich. Hier liegt Lohmar deutlich über dem Durchschnitt der Nachbargemeinden und -städten.

Eine Erhöhung auf unglaubliche 1200 Prozentpunkte in den nächsten zwei Jahren ist nicht bürgernah, das ist eine Fortsetzung der alten Politik unter neuem Gewand!

Darum sagen wir klar: Einem solchen Haushalt erteilen wir eine Absage!

Besonders deutlich wird diese Inkonsequenz, wenn wir uns den Verwaltungsapparat anschauen. Im Haushaltsplan finden wir seitenweise „Prüfaufträge“ zur Kostenreduzierung.

Das klingt großartig. Aber ein Prüfauftrag ist kein gespartes Geld.

Es fehlen konkrete Zahlen, es fehlen verbindliche Summen, die eingespart werden sollen.

Und während man das Sparen nur „prüft“, schafft man auf der anderen Seite vollendete Tatsachen:

Der Personalaufwand in der Verwaltung explodiert.
Wir reden hier über eine Steigerung auf sage und schreibe etwas über 33 Millionen Euro jährlich innerhalb der nächsten fünf Jahre!
Wie wollen Sie den Lohmarer Bürgern, die oft jeden Cent zweimal umdrehen müssen, erklären, dass die Verwaltung immer teurer und aufgeblähter wird, während man gleichzeitig über Steuererhöhungen abkassiert?

Das ist der falsche Weg!

Ein weiterer riesiger Posten, der unseren Haushalt und die Infrastruktur unserer Stadt massiv belastet, ist das Thema Asyl und Migration. Und auch hier vermissen wir die Konsequenz der Verwaltung.

Wir fordern, dass die Plätze in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) endlich vollumfänglich und tatsächlich auf die Flüchtlingsquote der Stadt Lohmar angerechnet werden.

Man rechnet uns die ZUE-Plätze zwar auf dem Papier schön an, aber die Realität vor Ort sieht dann ganz anders aus:
Unsere Infrastruktur, das Sicherheitsgefühl und die Belastungsgrenzen unserer Stadt sind trotzdem am Limit.

Eine reine Verschiebung von Zahlen in der Quote löst das Problem vor Ort nicht! Es führt dazu, dass unsere Stadt über Gebühr belastet wird – finanziell wie logistisch.

Für die Instandhaltung der insgesamt 30 Liegenschaften für Migranten u.a. die am Dammweg, stehen mehrere Millionen Euro im Raum. Wir fordern von der Koalition und dem Bürgermeister ein tragfähiges, zukunftsorientiertes Konzept für die Nutzung der Liegenschaften, bevor weitere Gelder investiert werden.

Für die AfD-Fraktion ist klar: wir müssen Menschen in Not helfen.

Es muss aber im Verhältnis zu dem stehen, was für die eigenen Bürger getan wird.

Ein Blick in die 1980er Jahre zeigt, wie es funktionieren kann:

In den 1980er Jahren haben wir hier in Lohmar viele portugiesische Familien aufgenommen. Das war Migration mit Maß und Mitte. Die Menschen kamen, sie haben sich fantastisch integriert, sie sind Teil unserer Gemeinschaft geworden.

Warum? Weil es nicht zu viele auf einmal waren und weil von Anfang an klar war, dass Leistung und Integration dazugehören.

Genau dieses Maß und diese Mitte vermissen wir heute. Es darf nicht zu viel sein, Asyl und Migration darf unsere Stadt nicht überfordern!

Den Lohmarer Bürgerinnen und Bürger senden wir als AfD-Fraktion heute eine ganz klare Botschaft:

* Wir lehnen die unkontrollierte Migration ab, die unsere Kommune finanziell ausbluten lässt.

* Wir lehnen klimaideologische Projekte ab, die viel Geld kosten, aber keinen messbaren Nutzen für Lohmar bringen.

* Wir sagen klipp und klar: Keine Steuererhöhungen! Die Bürger müssen entlastet und nicht als Melkkühe der Stadt missbraucht werden.

Aus diesem Grund stellen wir als AfD-Fraktion drei Kernforderungen und geben ein deutliches Versprechen für diesen und die kommenden Haushalte:

Erstens:
Streichung aller freiwilligen Leistungen ohne direkten Bürgernutzen!
Ideologieprojekte zum Beispiel, die nur eine kleine Klientel bedienen, können wir uns in Zeiten der Krise schlicht nicht mehr leisten.
Das Geld muss da bleiben, wo es gebraucht wird: bei den Straßen, den Schulen, den Kindergärten und beim Brandschutz und vor allem im Gewerbe.

Zweitens:
Wir richten ein deutliches Signal an den Bürgermeister und die Koalition aus CDU und SPD.
Wir werden die Umsetzung der angekündigten Prüfaufträge zur Kostenreduzierung in der Verwaltung ganz genau und penibel beobachten.
Versprechen muss man halten – das gilt besonders nach einer Wahl!

Drittens:
Die AfD-Fraktion verspricht, sich an den kommenden Konsolidierungsmaßnahmen konstruktiv zu beteiligen und steht für Gespräche mit allen Fraktionen bereit.

Fazit

Unsere Bürger verdienen Ehrlichkeit, Entlastung und eine Verwaltung, die für die Menschen da ist.

Weil dieser vorliegende Haushaltsentwurf die alten Fehler fortschreibt, die Bürger über
* Grund- und Gewerbesteuer sowie
* Vergnügens- und Hundesteuererhöhungen
belastet und beim Sparen inkonsequent bleibt, kann es für uns nur eine Entscheidung geben:

Die AfD-Fraktion sagt Nein zur Politik der halben Sachen und zu diesem Haushaltsentwurf des „Weiter so“.

Vielen Dank!